Informationen über die Schützenhalle

Die Grundform der Halle in Wormbach wurde 1926 erbaut. Durch zahlreiche Umbauten und Renovierungsarbeiten ist die Halle auf dem Stand der Zeit.

Die Hawerlandhalle ist ausgelegt für ca. 800 bis 1.000 Gäste. Durch abtrennbare Seitenschiffe kann die Größe beliebig variiert werden. Die Bühne hat eine Größe von ca. 50 m² und wird neben der Festmusik von dem örtlichen Theaterverein zur Aufführung von Theaterstücken genutzt. Die Beleuchtung der Bühne kann individuell reguliert werden. 

Die Garderobe befindet sich im Eingangsbereich und ist räumlich von der Halle getrennt. Der großzügige Thekenbereich befindet sich ebenfalls im Eingangsbereich. Der Kühlraum befindet sich direkt unterhalb der Theke. Zusätzlich gibt es noch eine mobile Zapftheke, die beliebig in der Halle positioniert werden kann. 

Die Cocktailbar befindet sich im rechten Seitenschiff direkt neben der Bühne. Sie kann sowohl als Cocktailbar, als Buffetbar oder als Garderobe für die Festmusik genutzt werden. Der Raum hat einen direkten Zugang zur Bühne 

Die Toiletten und Duschen befinden sich im Kellergeschoss und sind auf dem neuesten Stand. Zusätzlich wurden im Jahr 2010 behindertengerechte Toilettenanlagen für kleinere Festlichkeiten (bis 200 Personen) ebenerdig neu errichtet. 

Für weitere Informationen oder wenn Sie Interesse haben, die Halle zu mieten, wenden Sie sich bitte an unseren geschäftsführenden Vorstand.


Die Entstehungsgeschichte der Wormbacher Fest- bzw. Schützenhalle: 

Die Wurzeln der Hawerlandhalle in Wormbach reichen bis ins Jahr 1900 zurück, als das Schützenfest noch unter einem Lakenzelt auf dem Schütten-Hof gefeiert wurde. In den darauf folgenden Jahren entwickelte sich die Schützenbruderschaft St. Jodokus stetig weiter, bis schließlich im Jahr 1926 ein bedeutender Meilenstein gesetzt wurde. Heinrich Dommes verkaufte der Bruderschaft ein Grundstück in Wormbach, auf dem in nur drei Wochen eine im Fachwerkstil gehaltene Schützenhalle errichtet wurde.

Die neue Halle, damals von 85 engagierten Schützenbrüdern erbaut, wurde im gleichen Jahr eingeweiht und bot fortan den festlichen Rahmen für das alljährliche Schützenfest. Ein Fußboden, der bis zum Gesangsfest fertiggestellt werden sollte, rundete das Bauwerk ab. Die Jahre vergingen, und die Hawerlandhalle durchlief zahlreiche Veränderungen und Erweiterungen.

1954 stand der Umbau der Theke und Küche sowie der Neubau einer Toilettenanlage an. In den 1960er Jahren erfolgte der Anbau zur rechten Seite, der heute als Sektbar genutzt wird. 1969 erlebte die linke Seite der Halle eine umfangreiche Um- und Anbauphase mit einer neuen Küche, Heizungsanlage, Bierkeller, Speisesaal sowie Duschen und Toilettenanlagen.

Die Jahre vergingen, und die Hawerlandhalle wurde kontinuierlich modernisiert. 1979 erfolgte eine Neugestaltung des Eingangsbereichs und der Garderobe. 1993 wurde ein Treppenhaus angebaut, begleitet von der Neugestaltung der Toiletten- und Duschanlagen. Im Jahr 1999 erhielt die Halle eine Dachisolierung, neue Lüftungskanäle und Deckenerneuerungen im Seitenbereich, einschließlich der Neueinrichtung der Sektbar.

Auch im neuen Jahrtausend setzte sich die Modernisierung der Hawerlandhalle kontinuierlich fort. Nach der Erneuerung der Fenster im Jahr 2006 folgte 2007 das Verlegen eines neuen Holzbodens auf der rechten Seite sowie 2008 eine umfassende Dachsanierung. Zwischen 2009 und 2018 wurden zahlreiche weitere Aufwertungen realisiert: Der Bereich an der Vogelstange wurde befestigt und ausgebaut, die Vogel-Schießanlage überarbeitet, die Sanitär- und Duschanlagen sowie der Speisesaal renoviert und eine neue Bestuhlung angeschafft. Ein besonderes Highlight stellte die 2015 komplett erneuerte, runde Thekenanlage dar, die mit flexiblen Beleuchtungsmöglichkeiten ein stilvolles und gemütliches Ambiente schafft. Zur Modernisierung der technischen Infrastruktur konnten 2020 Fördermittel für eine zeitgemäße Heizungsanlage gesichert werden.

Die Zwangspause während der Pandemie nutzte der Vorstand für Planungen, um das Umfeld der Schützenhalle noch attraktiver zu gestalten und einen zentralen Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft, das Hawerland und seine Gäste zu schaffen. In Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Schmidt aus Lennestadt entstand 2022 ein Entwurf für die Außenanlagen. Da die Baumaßnahme die finanziellen Möglichkeiten der Wormbacher Schützen überstieg, wurde bei der Bezirksregierung Arnsberg ein Förderantrag unter dem Motto „Dörfer stärken – bewahren – gestalten“ eingereicht und bewilligt. Dank der erfolgreichen Umsetzung laden heute neue Sitzecken und Ruhebänke zum Verweilen ein. Eine neue Treppe verbindet die Siedlung Ennest direkt mit dem Schützenplatz, während frische Grünflächen und eine neue Bepflanzung das Gesamterscheinungsbild harmonisch abrunden.

Im Jahr 2024 vollzog die Halle optisch wie technisch einen bedeutenden Entwicklungsschritt. Durch die Umgestaltung der Dachfläche im Mittelbereich und des ehemaligen Fachwerks über dem Eingang wirkt das Gebäude nun deutlich heller und einladender. Über der Eingangstür wurde ein großer Bildschirm installiert, der nicht nur eine würdige Präsentation der ehemaligen Könige ermöglicht, sondern auch bei privaten Feiern für Diashows oder zum gemeinsamen Fußballschauen genutzt werden kann.

So präsentiert sich die Hawerlandhalle in Wormbach nicht nur als bewahrter Zeuge traditionsreichen Schützenwesens, sondern auch als modernes, anpassungsfähiges Veranstaltungszentrum, das mit seinem vielseitigen Raumangebot den perfekten Rahmen für zahlreiche Feste und Anlässe bietet.




Stellmöglichkeiten für die Hawerlandhalle